Τετάρτη, 6 Δεκεμβρίου 2017

Bartholoamios I.: Hindernisse für volle Kirchengemeinschaft ausräumen!





 Von Heinz Gstrein

Zum Patrozinium des Patriarchats von Konstantinopel am Festtag des Apostels Andreas (30. November) hat der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. die ihm von Kardinal Kurt Koch überbrachte Botschaft von Papst Franziskus mit einem klaren Bekenntnis zur Erneuerung der kirchlichen Einheit von Orthodoxen und Katholiken beantwortet, wie sie im ersten christlichen Jahrtausend gelebt worden war. Der zwischen Rom und der griechisch-orthodoxen Kirchenfamilie seit bald 40 Jahren geführte Dialog habe schon viel Gemeinsames aufgezeigt, das östliche und abendländische Christen trotz ihrer Entfremdung bewahren konnten: „Nun scheint aber die Stunde zu schlagen, um die verbleibenden Hindernisse für eine Wiederherstellung der vollen Gemeinschaft unserer Kirchen anzupacken.“ Dabei dürfen sich orthodoxe und katholische Theologen aber nicht in unfruchtbare Erörterungen ihrer Meinungsverschiedenheiten verirren.

Sie müssen aufrichtig und beherzt nach Lösungen für die Differenzen suchen, die zu den getrennten Wegen beider Kirchengemeinschaften geführt bzw. sich dann auf diesen zusätzlich herausgebildet haben. Wenn es heute spürbar weniger ökumenische Begeisterung als in der Frühzeit des Dialoges gebe, so komme das einem sachlichen Arbeitsklima durchaus zu statten. Für das Glaubensgespräch der theologischen Fachleute sei es aber nur hilfreich, wenn ihre Suche nach neuer Einheit im Glauben von gemeinsamem hilfsbereiten Zeugnis für eine heute vielorts bedrängte, wo nicht gar verfolgte Christenheit, in Sachen UmweltFchutz und globaler sozialer Gerechtigkeit flankiert wird.- Beim Andreas-Fest wurde auch der neue „Große“ Protosynkellos (Generalvikar) des Patriarchen, Diakon Andreas Sophianopoulos, zum Priester geweiht und in sein Amt eingeführt. Die organsiatorischen Fragen des Dialogs werden künftig weitgehend seine Aufgabe sein.


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