Σάββατο, 9 Δεκεμβρίου 2017

Austria-Greece Business Forum in Wien. Griechenlands Aufschwung präsentierte sich überzeugend







Von Heinz Gstrein

Zu einer glaubhaften Manifestation des Aufbruchs der griechischen Wirtschaft aus Schuldenkrise und Rezession der letzten Jahre gestaltete sich am 5. Dezember ein bilaterales Business Forum im Wiener „Haus der österreichischen Wirtschaft“. Wie das im Namen der Schifffahrts-Agentur COSCO Giannis Despotidis als Vertreter eines „neuen, anderen Griechenland“ auf den Nenner brachte: „Erfolge fallen nicht vom Himmel. Für die bessere griechische Zukunft braucht es harte Arbeit und exakte Planung.“

Nach Begrüßung der Teilnehmer durch den Regionaldirektor Südosteuropa der österreichischen Bundeswirtschaftskammer Konstantin Bekos vertrat Botschafter Franciscos Verros, Generaldirektor für Wirtschaft am Griechischen Außenministerium, eine ausgesprochen optimistische Sicht der jüngsten wirtschaftlichen Entwicklung unter dem Motto „Das Wachstum ist zurück!“ Für 2017 rechnet die griechische Nationalbank mit einem BIP-Plus von 1,6 Prozent, für 2018 werden sogar 2,5 Prozent prognostiziert (OECD). Die griechischen Exporte sollen bis Jahresende um 8 Prozent, die Investitionen sogar um 13 Prozent zulegen. Die Arbeitslosigkeit sinkt, wenngleich von einem hohen Niveau. Bei den bilateralen Handelsbeziehungen zwischen Griechenland und Österreich sei - „zum beiderseitigen Nutzen“ - noch viel möglich. „Nun ist es Zeit zu investieren“, meinte Verros und strich dabei besonders die Bereiche Energie, Infrastruktur, Verkehr, Tourismus und Real Estate hervor. Von Teilnehmern des Forums wurden zu solchen Jubelmeldungen zwar gewisse Vorbehalte angebracht, die „Wende“ in Griechenlands Krise aber grundsätzlich bestätigt. 

Schwerpunkte der Veranstaltung waren die Nutzung von Athens ehemaligem Flughafen Hellenikon als größtes europäisches Stadt- Entwicklungsprojekt, eine neue Rolle des Hafens von Piräus als Tor Chinas zu Europa, Chancen für österreichische Firmen bei griechischen Infrastrukturprojekten, Griechenlands „Schwerindustrie“ Fremdenverkehr am Beispiel der „Costa Navarino“ und das griechische Privatisierungprogramm.

Das von der österreichischen Wirtschaftskammer über ihr Außenwirtschafts Center Athen erarbeitete Branchenprofil für Transport und Logistik fand besonderes Interesse in einschlägigen Firmenkreisen. Insgesamt waren an dem Wiener Forum 84 Unternehmen aus Österreich und Griechenland beteiligt.

Wie aus dem beim Wiener Forum vorgelegten „Update Griechenland“ hervorgeht, sind die österreichischen Exporte Richtung Athen trotz dessen weiter schwierigen Verhandlungen mit den Gläubigern stabil. Auf Platz eins der Lieferungen liegen Mobiltelefone gefolgt von Käse und Topfen, Antisera und Energy Drinks. Weitere wichtige Positionen sind Milch und Rahm, T-Shirts und Arzneiwaren.

Besonders erfreulich haben sich die griechischen Ausfuhren nach Österreich im ersten Halbjahr 2017 mit einem Zuwachs um 5,1% entwickelt. Dabei lagen Aluminium und Aluminiumprodukte vor Molkereierzeugnissn mit „Elliniko Yaourti“ als Spitzenreiter sowie Gemüsen und Früchten an erster Stelle. 

 




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