Κυριακή, 12 Νοεμβρίου 2017

Moskauer Patriarch umwarb Rumänen. Mit Kirchen-Konzerssionen in Moldawien gegen Unierte und Phanar








Von Heinz Gstrein

Das Fest des hl. Demetrios von Bassarabov, des Patrons der rumänischen Hauptstadt, vereinte vom 27. bis 29. Oktober die Oberhirten bzw. Vertreter der griechisch-orthodoxen Kirchen im ehemaligen kommunistischen Ostblock. Unter dem Vorsitz des Patriarchen Daniil von Rumänien – der dabei den zehnten Jahrestag seiner Wahl und Amtseinführung im Herbst 2007 feierte – und seines Moskauer Amtsbruders Kyrill gedachten sie der Märtyrer und Glaubenszeugen aus den Jahrzehnten atheistischer Religionsverfolgung von der russischen Oktoberrevolution 1917 bis zur Wende von 1989/90.


Die geistlichen Oberhäupter der beiden größten orthodoxen Kirchen nützten die Gelegenheit zu eingehendem Meinungaustausch über die Lage in der Orthodoxie, die in zwei von Moskau bzw. Konstantinopel geführte Blöcke auseinander triftet. Die Rumänen standen dabei bisher klar auf der Seite des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. Nun versuchte Kyrill aber Daniil in Sachen des orthodoxen Dialogs mit der katholischen Kirche für eine vorrangige Behandlung des Themas seit der neuen Religionsfreiheit im europäischen Osten und Südosten erneut mit Rom „unierter“ früherer Orthodoxer zu gewinnen. Das hatte Moskau bei der Septembersitzung des gemischten Koordinationsausschusses für den Dialog auf der griechischen Insel Leros von katholischer Seite eingefordert.
Ostkatholiken byzantinischer Tradition sind wie in der Ukraine auch in Rumänien wiedererstanden, stellen dort aber keinen solchen Stein des Ansrtosses wie für die Moskauer Kirche dar. Da und dort wurde und wird sogar von rumämischen Orthodoxen und Griechisch-Katholischen gemeinsam Eucharistie gefeiert. Dem Vernehmen nach hat nun aber Patriarch Kyrill versucht, Daniil in der Uniertenfrage durch Entgegenkommen bei jurisdiktionellen Differenzen auf seine Seite zu ziehen.

Die betreffen vor allem die kirchliche Zuständigkeit für Moldawien. Dort bestehen seit 1990 je eine nach Russland bzw. Rumänien ausgerichtete orthodoxe Kirche. Sowohl Moskau wie Bukarest betrachten Moldawien als ihr eigenes „kanonisches Territorium“. Die rumänische Kirche mit besserem Recht, da sie so gut wie immer für die moldawischen Orthodoxen zuständig war. Der Russischen Orthodoxen Kirche wurden diese nur zwischen 1812 und 1920 unter den Zaren und 1940/41 bzw. dann 1944 bis 1991 innerhalb der Sowjetunion aus politischen Gründen angeschlossen.




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