Κυριακή, 5 Νοεμβρίου 2017

Die wahren Giftschwammerln Peter Pilz – Opfer einer verkehrten Gesellschaft.




Peter Pilz



 Von Heinz Gstrein

Der bei den letzten Wahlen im Alleingang erfolgreiche Ur-Echt-Grüne Peter Pilz wurde nun mit der sexuellen Belästigungsmasche zu Fall gebracht. Zunächst sah es nur nach einem Racheakt der abgewählten grünen Frauenriege gegen den Ökopatriarchen aus. Pilz konnte sich den ersten Vorwurf aus dieser Ecke noch den Rücken hinunter rutschen lassen. Dann aber schlug auch das schwarze – pardon: türkise – Lager zu. Jetzt sah Pilz eine richtige Schlammschleuder auf sich gerichtet und warf das Handtuch.


Ohne ihn hat auch seine achtköpfige Parlamentsfraktion keine Zukunft mehr. Noch mehr als zuletzt beim „Team Stronach“ war bei ihnen alles an die Person des Parteichefs geknüpft: Bei Stronach an dessen Millionen, bei Pilz an fähigen Kopf, mutiges Herz und breites Ansehen in der Öffentlichkeit. Besonders an dem sägt jetzt die Neidallianz mit dem lächerlichen Vorwurf des Frauenbegrapschens.
Wie vor den letzten Nationalratswahlen beim Team Stronach und den Lunacek-Grünen ist nun das Ende einer weiteren Kleinpartei angesagt. Die Peter-Pilz-Mandatare dürften über kurz oder lang in den Parlamentsklubs von ÖVP oder FPÖ landen, kaum bei den Neos oder Sozialdemokraten. Damit kommen Kurz und Strache in Richtung Zweidrittelmehrheit. Das Führer-Duo liebäugelt schon jetzt mit Verfassungsänderungen, was volle Machtergreifung ihrer neuen Rechten zu bedeuten hätte, der austrofaschistische und NS-Neigungen nachgesagt werden. Unsere Metaller haben den Ernst der Stunde als erste erkannt und blasen zum Streik...

Peter Pilz wurde aber nicht nur Opfer gerissener Machtpolitik. Die wahren Giftschwammerln wuchern im Sumpfboden unserer verkehrten Gesellschaft. Für die ist so genannte sexuelle Belästigung, über die sich normale Frauen einst als galante Aufmerksamkeiten zu freuen pflegten, zu einem aus Sicht der Genderverwirrung fast schlimmeren Delikt als Knabenschänden geworden. Damen, die sogar der Burka das Wort reden, weil sie – mit den Worten einer Schweizer Feminismussektiererin - unter der Ganzkörperverhüllung „Ganz Frau sein können, ohne dass ihnen die Männer etwas weg schauen“, reagieren zwangsläufig gereizt auf jeden noch so harmlosen männlichen Annäherungsversuch. Das ist ihr gutes Recht, aber Privatsache. Bedenklich wird es dort, wo solche Überspanntheiten für hinterfotzigen Dolchstoß auf politische Gegner missbraucht werden, denen man auf rechtschaffene Art nicht beikommen kann...

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