Τετάρτη, 15 Νοεμβρίου 2017

Dem Hagios Arsenios Kappadokis zu Ehre. Sechs Jahre Metropolit Arsenios Kardamakis in Österreich und Ungarn



Metropolit Arsenios beim Festgottesdienst in der Wiener Kathedrale Hagia Trias am 10. Novembeer 2017                                                                     HephaestusWien                     


von Heinz Gstrein
Den Namenstag und zugleich sein sechsjähriges Wirken als Metropolit von Österreich und Mitteleuropa sowie Exarch von Ungarn feierte am 10. November in Wien der Sevasmiotatos Arsenios Kardamakis. Er kann schon auf ein reiches und segensreiches Wirken in seinem Kirchensprengel zurückblicken, wo er auch der griechisch-orthodoxen Bischofskonferenz vorsteht. Axios, Axios, Axios!


Zu den besonderen Leistungen des jungen, tatkräftigen Metropoliten werden der Ausbau eines flächendeckenden Seelsorgsnetzes über ganz Östereich und Ungarn, Errichtung neuer Kirchen und Restaurierung von bestehenden wie vor allem des historischen Hagios Georgios in Wien, die Sorge um das Schulwesen und die Jugend, Kranke, Gefangene und die orthodoxen Soldaten im Bundesheer, die Gründung eines ersten orthodoxen Klosters, die Einrichtung von ukrainischen und deutschsprachigen Gemeinden des Ökumenischen Patriarchats sowie zuletzt die Errichtung des neuen Exarchats-Zentrums in Bdapest gezählt. Noch viele Jahre – Polla ta Eti!“



Arsenius von Kappadokien Gedenktag: 10.November

Kappadokien (im Osten der heutigen Türkei) ist heute eigentlich kaum mehr von Christen bewohnt, aber um 1840, als der Hl. Arsenius dort geboren wurde, gab es dort noch bedeutende orthodoxe Gemeinden. Er wurde Mönch und ist als solcher in seine Heimatstadt Farasa gesandt worden, um den Menschen zu dienen.

Dienst an Christen und Muslimen

Er wurde bekannt als ein mächtiger Fürsprecher vor Gott, der für alle betete, die zu ihm kamen, genauso für Muslime wie auch für Christen. Seine unzähligen Wunderheilungen erreichten einen hohen Bekanntschaftsgrad in ganz Kappadokien; diese, die ihn nicht aufsuchen konnten sandten ihm Bekleidungsstücke, sodass er darüber beten konnte.

Der „Hadjiefendis“

Da er alle zehn Jahre zu Fuß ins Heilige Land pilgerte, wurde er auch als "Hadjiefendis" bekannt, was unter Muslimen ein Ehrentitel für Pilger ist. Der Hl. Arsenius nahm nie Geschenke für seine Gebete an und pflegte zu sagen: "Unser Glaube steht nicht zum Verkauf!".

Er verbarg seine Heiligkeit so sehr er konnte unter einem groben, hitzigen Äußeren. Wenn jemand ihm gegenüber Bewunderung ausdrückte, antwortete er: "Du denkst also, ich sei ein Heiliger? Ich bin nur ein Sünder, mehr noch als du. Siehst du nicht, das ich gar außer mich gerate? Die Wunder die du siehst sind Christi Werk. Ich tue nicht mehr, als meine Hände zum Himmel zu erheben und zu ihm zu beten." Aber wie die Hl. Schrift sagt, erreicht das Gebet eines Gerechten viel und häufig, wenn der Hl. Arsenios betete, folgte ein Wunder darauf.

Er lebte in einer kleinen Zelle mit einem erdenen Boden, fastete oft und pflegt sich für mindestens zwei Tage der Woche von der Außenwelt auszuschließen, um sich völlig dem Gebet hinzugeben.


Prophet der Vertrebung

Vater Arsenius prophezeite die Vertreibung der Griechen aus Kleinasien, bevor diese 1924 eintrat. Er vorbereitete seine Gemeinde für die Ausreise aus ihrer Heimat; der betagte Heilige führte seine Gläubigen auf einer Reise von 400 Meilen durch die Türkei. Auch hatte er prophezeit, das er nach der Ankunft in Griechenland nur noch 40 Tage zu leben habe, was auch eintrat.

Gebt mehr acht auf die Seele

Seine letzten Worte waren: " Die Seele, die Seele, gebt mehr acht auf sie als auf das Fleisch, welches zur Erde zurückkehrt und von Würmern gefressen wird!" Zwei Tage später, am 10. November 1924 entschlief er friedlich im Alter von 83 Jahren. Seit 1970 gab es viele Wunder und Erscheinungen in der Nähe seiner Heiligen Reliquien, welche sich Hl. Kloster Souroti bei Thessaloniki befinden. Offiziell wurde er im Jahre 1986 vom ökumenischen Patriarchat heilig gesprochen.

Taufte den Hagios Paisios

Arsenius hatte Altvater Paisios als Kind getauft, der später seiner immer in großer Liebe gedachte und auch ein Buch über ihn schrieb, "Der Hl. Arsenius von Kappadokien".

Der Hl. Arsenius verwendete Psalmen für Segnungen, besonders, wenn es keine vorgeschriebenen Segnungen für eine bestimmte Angelegenheit gab. Die Originale, griechische Liste, kann im Buch "O Geron Paisios" von Priestermönch Christodoulos gefunden werden, Agion Oros 1994.

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