Τρίτη, 24 Οκτωβρίου 2017

Jesus wählte das Kreuz, Mohammed hingegen die „Flucht“. Völlig verschiedene Einstellung von Christentum und Islam zu Notlüge und Glaubenszeugnis – Enthüllungen der griechischen Fachzeitschrift «Ο Σωτήρ»







Von Heinz Gstrein

Dass Unaufrichtigkeit und bewusste Täuschung von Andersgläubigen (Taqiyya) zum System des Islams gehören, enthüllt sich an allen Ecken und Enden. Ob es sich um die schon wieder in Frage gestellten Zusagen der Islamischen Republik Iran für Abkehr von ihrer atomaren Aufrüstung, die hohlen Bekenntnisse des türkischen Machthabers Erdogan zur Demokratie und Religionsfreiheit oder scheinheilige Verurteilungen des Terrorismus durch hohe Muslimkleriker handelt


Auch im orthodoxen Griechenland weist die gleichnamige Monatsschrift der Theologen-Bruderschaft «Ο Σωτήρ» (Der Erlöser) eingehend auf diese unbestreitbare Tatsache hin. Dabei wird der grundlegende Unterschied im Verhalten von Jesus und Mohammed angesichts ihrer Verfolger, beim Verständnis des Martyriums und damit auch der Einstellung zur Lüge aufgezeigt:  

Die Gemeinschaft Mohammeds verstand sich spätestens von 622, von seiner „Hedschra“ nach Medina an, als Keimzelle eines neuen, eben des islamischen Reiches. Verfolgung hatte sie lediglich in ihren ersten Jahren zu Mekka erlitten. Und die Entscheidung Mohammeds für die Flucht, für Auswanderung anstelle eines leidvollen Glaubenszeugnisses vor Ort ist für seinen Unterschied von Jesus Christus, für die ganze abgrundtiefe Verschiedenheit des islamischen und des christlichen Verständnisses vom Martyrium bezeichnend. Islamisches Martyrium ist immer der Tod im bewaffneten Kampf für die Ausbreitung oder Verteidigung von Allahs Weltreich, nicht ein Bekenntnis des Glaubens und passives Leiden für diesen.

Wäre Jesus Christus wirklich nur einer der Vorläufer von Mohammed, dem angeblichen „Siegel der Propheten“ gewesen, so hätte er mit seinen Jüngern Jerusalem verlassen und einen sicheren Ort jenseits vom Jordan aufsuchen müssen, oder seine heilsbringende Sendung durch den Vater sogar im Sinn einer Taqiyya verleugnen müssen.

Was ist nun diese vielberufene Taqiyya: Im Koran ermahnen zwar mehrere Stellen zur `Wahrheit´. So heisst es in Sure 61, 3-4: „„O die ihr glaubt, warum sagt ihr, was ihr nicht tut. Höchst hassenswert ist es vor Allah, dass ihr sagt, was ihr nicht tut.“ Das gilt aber eben nur zwischen Muslimen, nicht aber im Umgang mit „Ungläubigen“. Denn bereits der Koran als islamischer Grundtext fordert an anderer Stelle zu gezielter Lüge auf, wo es den Interessen des erklärten Zieles einer Vergrösserung des islamischen Herrschaftsbereichs dient: „(Dies ist) eine Lossprechung (von jeglicher Verpflichtung) seitens Allahs und seines Gesandten an diejenigen Götzendiener gerichtet, mit denen ihr ein Bündnis geschlossen habt…Wie kann es einen Vertrag geben zwischen den Götzendienern und Allah und seinem Gesandten?“ (Sure 9,1). In diesem Sinn entwickelten bald muslimische Moraltheologen das, was sie „Taqiyya“ (arabisch: Vorsicht aus Furcht) benannten, zu gerissener Kunstfertigkeit: Man darf – muss sogar - lügen, wenn es der Ausbreitung des Islams dient!

Von Islam-Apologeten wird die Taqiyya gern als eine periphere Sonderentwicklung bei den Schiiten hingestellt. Doch billigen auch die meisten sunnitischen Autoritäten diese Verstellungspraktik. So schreibt etwa der zwar aus Amol in Iran stammende, aber von den Sunniten rezipierte Rechtslehrer Abu Dschaafar al-Tabari (etwa 839-903) in seinem „Tafsir“ (Interpretation): „Wenn jemand genötigt ist, mit seiner Zunge vom Glauben abzufallen, um seinen Feinden zu entgehen, während er ihn in seinem Herzen bewahrt: Kein Tadel fällt auf ihn, denn Allah sieht nicht auf das, was sein Mund spricht, sondern auf das, was er in seinem Herzen wahrt!“ Wenn Muslimsprecher heute – so das „Islamische Wissensportal Ar-Rahman“ - bei uns das Prinzip der Taqiyya ableugnen, dann handelt es sich gerade um eine besonders unverschämte Anwendung dieser Taktik.

Auch der spätere muslimische Systematiker, der arabische Philosoph
und Theologe, Al Ghazali Abu Hamid (1059 – 1111), bezeichnete die Lüge als festen Bestandteil islamischer Taktik: “Wir müssen lügen, wenn die Wahrheit zu unangenehmen Ergebnissen führt. (...) Es ist manchmal eine Pflicht zu lügen.“ (...) Wenn eine Lüge der Weg zu einem guten Ergebnis ist, dann ist sie erlaubt.“

Dieser hinterlistige Ratschlag hat seitdem nicht nur Auswirkungen im privaten Umgang mit Muslimen als Unmöglichkeit, zumindest als Risiko, ihren blumigen Schwüren trauen zu dürfen. Er gilt auch in global relevanten Fragen des politischen Zeitgeschehens!


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