Κυριακή, 1 Οκτωβρίου 2017

Gutes Omen für Michael Ludwig: Bürgermeister-Anwärter zog schon ins Rathaus ein – Preise für Wiens schönste Hobbygärten als erste Amtshandlung




Er bewirbt sich um die Nachfolge von Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael Häupl – und ist zumindest schon einmal ins Rathaus gezogen: Der Wiener Wohnbaustadtrat Michael Ludwig residiert nun ebenfalls im historischen Prachtbau.


Zuvor war das Büro des Wohnbaustadtrats viele Jahre lang in der benachbarten Bartensteingasse untergebracht. Das Gebäude dort wird aber künftig von anderen Abteilungen genutzt. Ludwig zog als letzter aus und übersiedelte ins Rathaus. Zuletzt war Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) von einem benachbarten Amtshaus in den neogotischen Ringstraßenbau umgezogen.


Am letzten Donnerstag – an dem der Wiener Gemeinderat das erste Mal nach der Sommerpause tagte – wurden die neuen, im zweiten Stock gelegenen Räumlichkeiten des Wohnbaureferats präsentiert. Gleich freitags überreichte dort Michael Ludwig die Preise im Fotowettbewerb „Blühendes Zuhause – Gute Nachbarschaft“.

Rund 600 Wienerinnen und Wiener haben dieses Jahr daran teilgenommen. Gesucht wurden die schönsten privaten Grünoasen.

Bereits zum neunten Mal wurden von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig die schönsten Hobbygärten der Stadt ausgezeichnet. Teilnahmeberechtigt waren alle, die in mehrgeschoßigen Wohnbauten oder Reihenhäusern wohnen. Die Einsendungen reichten von begrünten Terrassen und Balkonen über Gemeinschaftsgärten bis hin zu mobilen Beeten.

„Ich bin immer wieder überrascht, was die Wiener Hobbygärtnerinnen und -gärtner mit ihrer Leidenschaft alles an Kreativität und Hingabe leisten. Darüber hinaus wächst auch die Anzahl jener, die sich gemeinsam um den öffentlichen Raum kümmern, um miteinander ihr Wohnumfeld und damit unser Wien, zu verschönern“, so Stadtrat Ludwig. Er überreichte die Auszeichnungen gemeinsam mit Wiener Wohnen-Direktor Josef Neumayer und Chef-Juror Karl Ploberger.

Gewinner des diesjährigen Blumenwettbewerbs ist Walter Maderbacher, der die Jury am meisten überzeugte und dafür den Hauptpreis im Wert von € 1.100 erhielt. Trotz relativ kleiner Grundfläche blühen in seiner Grünoase unter anderem zwei Oleanderbüsche, ein Marillenbaum und ein Kirschbaum. Für die ideale Bewässerung stehen immer mehrere Wasserkaraffen bereit. Sogar die Nachbarn aus seinem Gemeindebau im 17. Bezirk bedanken sich bei Walter Maderbacher regelmäßig für diesen grünen Augenschmaus.

Der zweite Platz im Wert von € 700 ging dieses Jahr an Renate Schweiger, die seit 42 Jahren eine 21m² große Terrasse im 10. Bezirk begrünt. Seit 42 Jahren blüht dort ein üppiger Fliederbusch, seit 35 Jahren wächst ein mittlerweile 5m hoher Kastanienbaum. Die heurige Ernte bestand unter anderem aus 280 Brombeeren und auch die Kanarienvögel von Frau Schweiger fühlen sich im Sommer auf der Terrasse sehr wohl. Dank eigener Nistkästen brüten Kohlmeisen dort jedes Jahr, im Winter gibt es genügend Vogelfutter für alle gefiederten Freunde.

Der Drittplatzierte, Klaus Hönig, freut sich über einen Preis im Gesamtwert von € 400. Zusammen mit seiner Frau kümmert er sich seit März 2017 um 87m² Garten- plus 20m² Wiesenfläche. Nach Umbau und Renovierung seines Gemeindebaus im 2. Bezirk übernahm er die vormals verwilderte Fläche und schuf daraus ein grünes Paradies. In regelmäßigen Abständen erhält er Sachspenden wie Blumensamen oder Dekomaterial.

Zum vierten Mal wurden heuer wieder Regionenpreise verliehen: Für die Region Nord erhielt diesen Brigitte Hoy (1210 Wien), für die Region Ost Brigitte Wimmer (1200 Wien), für die Region Süd Katarina Popov (1230 Wien) und für die Region West Antoine Jourjon (1070 Wien).

Die Sonderpreise in der Kategorie Urbanes Garteln gingen an Jesper Träff (1030 Wien), Gabriele Wimmer (1150 Wien) und Kerstin Schmid (1160 Wien). Über einen Anerkennungspreis freuten sich dieses Jahr Monika Friedl (1020 Wien), Hans Maczejka (1100 Wien) und Ralitza Mader (1130 Wien).

In glanzvoller Gala-Abend beschloss die Prämierung. Rund 700 Gäste nahmen daran im Wiener Rathaus teil. Für das musikalische Highlight sorgte die Band Esprit: acht Vollblut Musiker, bei denen Stimmung aufkam. Durch den Abend führten in altbewährter Doppelconférence-Manier Radio Wien-Moderator Alex Jokel und Biogärtner Karl Ploberger.

(Quellen: Rathauskorrespondenz, APA)


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