Τρίτη, 10 Οκτωβρίου 2017

Der Michail-Donskov-Thriller. Griechische Äbtissin bewacht Genfer Erzbischof in Kloster bei München





Erzbischof Michail (Donskov) von Genf und Westeuropa                      zVg


Von Heinz Gstrein und Rhea Sourmeli

 Michail Donskov, Erzbischof der Russischen Orthodoxen Exil-Kirche (ROCOR) in Genf, wurde Anfang Oktober überraschend suspendiert und in ein Nonnenkloster bei München verwiesen. Er hatte eben erst das 150jährige Jubiläum seiner Kreuzerhöhungs-Kathedrale gefeiert, einer der schönsten russischen Kirchen im Ausland.


Der 74jährige Erzbischof Michail aus einer Donkosakenfamilie ist einer der letzten Nachkommen alter Emigranten, von denen die Auslandskirche 1927 als Folge der kommunistischen Machtergreifung in Russland gegründet worden war. Heute geben in dieser ROCOR, die sich 2007 wieder mit dem Patriarchat Moskau ausgesöhnt hat, mehr und mehr westliche Konvertiten den Ton an.

Herz und Seele gehören Russland

Donskov, der die russische Schule in Paris besucht hat, war zunächst von Beruf Krankenpfleger und leitete in den 1960er Jahren orthodoxe Jugendlager in Österreich. 1981 wurde er in Frankreich zum Diakon, zehn Jahre später zum Priester geweiht, 1996 zum Bischof von Toronto ernannt und fünf Jahre später nach Boston versetzt. 2006 übernahm er die neu organisierte Diözese von „Genf und Westeuropa“.
Bischof Michail unterstützte die Wiedereingliederung der Auslandskirche in das Moskauer Patriarchat unter Wahrung ihrer Selbstverwaltung, erhielt 2008 die russische Staatsbürgerschaft und den Orden des hl. Sergius von Radonesch. 2011 wurde er zum Erzbischof erhoben. In der Moskauer „Svobodnaja Pressa“ (Freie Presse) verkündete er: „Der russische Emigrant zweiter Generation mag einen französischen Pass besitzen. Sein Herz und seine Seele gehören aber Russland“.

Donskov erfreute sich in den Gemeinden der Deutschschweiz (Zürich und Basel) großer Beliebtheit. Doch mehrten sich schon länger – wie in Paris das Kirchenportal ortodoxie.com berichtet - gegen ihn gerichtete Intrigen aus dem Kreis seiner französischsprachigen Gläubigen.

Suspendiert und abgeschoben
Diese hatten zur Folge, dass die ROCOR-Synode im US-amerikanischen Jordanville schon am 2. September 2017 seine Suspendierung beschloss. Die Wirkung dieser Verfügung war aber bis nach dem Kathedral-Jubiläum in Genf aufgeschoben.


Äbtissin Maria Sidiropoulou und ihre Nonnen passen auf Erzbischof Michail auf zVg

Dann schlugen die Gegner von Erzbischof Michail voll zu: Es wurde ihm sogar das Nonnenkloster zur Hl. Großfürstin Elisabeth in Gauting bei München als Zwangsaufenthalt zugewiesen. Dieses steht unter der Jurisdiktion des ROCOR-Erzbischofs von Berlin und Deutschland, Mark Arndt, und wird von der griechischen Äbtissin Maria Sidiropoulou geleitet.
Petitionen von hunderten treuen Gläubigen für seine Befreiung hatten bisher keinen Erfolg. Donskov wird sich am 2. Dezember dem Synod wegen „Misswirtschaft“ in seiner Diözese zu verantworten haben.


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