Κυριακή, 1 Οκτωβρίου 2017

Η Βιέννη τιμά το έτος Νίκου Καζαντζάκη










Με πρωτοβουλία και επιμέλεια του πιανίστα-μουσικού Χρήστου Μαράντου, και με την υποστήριξη του Film Archiv Austria, της Αυστριακής Ακαδημίας Επιστημών, των "Εκδόσεων Καζαντζάκη", του Μουσείου Καζαντζάκη, της Διεθνούς Εταιρείας Φίλων Νίκου Καζαντζάκη, της Πρεσβείας της Ελλάδας και της Ιεράς Μητρόπολης Αυστρίας θα τιμηθεί η 60η επέτειος από τον θάνατο του Νίκου Καζαντζάκη.



Το τριήμερο αφιέρωμα: "NIKOS KAZANTZAKIS UNIVERSALISTKOSMOPOLITWELTLITERAT", με το οποίο θα τιμηθεί το διεθνούς εμβέλειας έργο του μεγάλου Έλληνα συγγραφέα-φιλοσόφου, μεταξύ 16 και 18 Οκτωβρίου (έναρξη 16.10.2017, ώρα 19:00) στον Κινηματογράφο “Metro Kino” στο 1ο διαμέρισμα της Βιέννης, περιλαμβάνει διαλέξεις, ομιλίες, ταινίες και συναυλία με γνωστά αλλά και σε πρώτη εκτέλεση μουσικά έργα.

Πρόγραμμα και πληροφορίες θα βρείτε στον σύνδεσμο:


Εισιτήρια για τη συναυλία της 17ης Οκτωβρίου θα βρείτε στον κινηματογράφο "Metro Kino" ή στην ηλεκτρονική διεύθυνση: christosmarantos@gmail.com.

Εισιτήρια για τις ταινίες «Αλέξης Ζορμπάς» και «Ο Τελευταίος Πειρασμός» θα βρείτε στον κινηματογράφο Metro Kino.










Nikos Kazantzakis (1883–1957) war Schriftsteller, Journalist, Politiker, Musiker, Dichter und Philosoph – und einer der bedeutendsten und weltweit meist übersetzten griechischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Name ist zwar auch hierzulande ein Begriff, sein Werk jedoch kaum wirklich bekannt. Dabei erscheint gerade Wien, wo er 1956 den Internationalen Friedenspreis erhielt und die Erstschrift seiner Askese entwarf, als besonders geeigneter Ort, sich seinem Schaffen näher zu widmen.

Kazantzakis’ Romane zeichnen den Menschen in seiner ganzen Kraft und Verletzlichkeit, ihre Verfilmungen sprechen buchstäblich Bände. Aufgewachsen im noch osmanischen Kreta, begann er in Athen mit Rechtswissenschaften und endete in Paris mit Philosophie. Ein Kosmopolit war er nicht nur im Denken, seine Reisen führten ihn um die halbe Welt. Zu einem Welterfolg führte ihn schließlich der gescheiterte Versuch, mit Hilfe seines Freundes Georgios Zorbas auf Mani ein Kohlebergwerk zu betreiben: er lieferte die Vorlage für eine Figur, die wie kaum eine andere das Leben verkörpert. Die existenzielle, zutiefst menschliche Zerrissenheit arbeitete Kazantzakis dagegen ausgerechnet an der Person Jesus Christus ab. Die letzte Versuchung landete auf dem Index und machte ihren Autor damit endgültig berühmt.

Kazantzakis’ Todestag jährt sich heuer zum 60. Mal – Gelegenheit, sein Denken und Werk in einem vielseitigen Programm vorzustellen, das neben ZORBA, THE GREEK und THE LAST TEMPTATION OF CHRIST sowie der Dokumentation NIKOS KAZANTZAKIS – AN ACROBAT ABOVE THE CHAOS auch Vorträge, Diskussionen und ein Konzert umfasst, das sich in ganz besonderer Weise mit dem Weltliteraten auseindandersetzt. (Christos Marantos)
Anlässlich des 60. Todestages widmet das Filmarchiv Austria einem der bedeutendsten griechischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts eine von Christos Marantos kuratierte Hommage. 
Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen

MO 16.10., 19:00

Eröffnung mit Begrüßung durch die Botschafterin der Hellenischen Republik in Österreich, Chryssoula Aliferi, und Vorträgen von Niki Stavrou (Direktorin Kazantzakis Publications und Rechteinhaberin der Werke von Nikos Kazantzakis) zum Thema »The Ecumenical Thought and Reach of Nikos Kazantzakis« sowie Metropolit Arsenios von Austria, Exarch von Ungarn und Mitteleuropa, über »Die Theologie im Werk von Nikos Kazantzakis«.

»Ich hoffe nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei«: Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt (Österreichische Akademie der Wissenschaften) leitet eine philosophische Diskussion mit Christos Marantos (Pianist, Kurator der Hommage), Univ.-Prof. Mag. Dr. Elisabeth von Samsonow (Akademie der bildenden Künste Wien) und Univ.-Prof. Dr. Maria A. Stassinopoulou (Universität Wien).




Di 17.10., 19:00
KONZERT: DAS KAZANTZAKIS-PROJEKT

EIN MUSIKALISCH-LITERARISCHER ABEND

KLAVIER Christos Marantos | GESANG Elena Papanikolaou-Logiadis | REZITATION Martin Haidinger
Christos Marantos und Martin Haidinger präsentieren im Rahmen dieser speziellen Hommage die Uraufführung von Askese, einem Melodram für Klavier und Rezitator, mit Musik von Herbert Lauermann. Die österreichische Erstaufführung von Mandinadha for Piano (Musik: Giorgos Koumentakis) und Kapetan Michalis mit Sängerin Elena Papanikolaou-Logiadis (Musik: Manos Hadjidakis) sorgt im Anschluss für ein weiteres außergewöhnliches musikalisch-literarisches Erlebnis. (red)

Mit einer Einführung zum Thema »Salvatores Dei: The Red Line of the Philosophy of Nikos Kazantzakis« von Dr. Nikos Mathioudakis (Scientific Consultant, Kazantzakis Publications).
Eintritt: 21,
00
Ein komplettes Programm sowie wichtige Informationen sind als PDF im Anhang und unter http://filmarchiv.at/programmschiene/nikos-kazantzakis/ zu finden.

Karten für das Konzert am 17. Oktober sind im „Metro Kino“ oder bei Herrn Christos Marantos unter christosmarantos@gmail.com erhältlich.

Tickets für die Kinovorstellungen sind direkt im Metro Kino erhältlich.

MI 18.10., 19:00
Vortrag »Nikos Kazantzakis, seine Asketik. Die Retter Gottes und Die griechische Passion« mit Univ.-Prof. Dr. Basilius J. Groen (Universität Graz), anschließend Publikumsgespräch.

Eintritt bei beiden Veranstaltungen frei.

Mit freundlicher Unterstützung von:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Kazantzakis Publications, The International Society of Friends of Nikos Kazantzakis, Nikos Kazantzakis Museum (Myrtia, Kreta), Botschaft der Hellenischen Republik in Österreich, Griechisch-otrhodoxe Metropolis von Austria



Filmarchiv.at









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