Τρίτη, 17 Οκτωβρίου 2017

Bartholomaios I.: Ökologie ein ökumenisches Anliegen








Von Heinz Gstrein                                                         

Reykjavik. Nicht nur im Zeichen von Umweltschutz stand vom 12. bis 15. Oktober die Teilnahme des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. an der Konferenz des „Arctic Cycle Assembly“ in der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Neben wachsenden ökologischen Folgen der Eisschmelze am Nordpol und ihren Auswirkungen auf Erwärmung am gesamten Erdball beschäftigte den seit Jahrzehnten als Umweltpionier bekannten „grünen“ Patriarchen auch eine engere Kontaktnahme der Orthodoxie zu den evangelischen und katholischen Christen von Island. Er wurde dorthin vom griechisch-orthodoxen Metropoliten für Skandinavien, Kleopas Strongylis, und Erzdiakon Ioannis Chrysavgis aus der US-amerikanischen Diaspora des Ökumenischen Patriarchates begleitet. Dieser hat schon beim orthodoxen Konzil von Kreta 2016 eine wichtige Rolle an der Seite von Bartholomaios I. gespielt.


Als Hauptredner auf der Umweltkonferenz von Reykjavik betonte der Patriarch vor rund 2000 internationalen Teilnehmern die zentrale Bedeutung von Religiosität zur Gewinnung der öffentlichen Meinung für eine Rettung vor ausufernder Klimaverschlechterung. Ökologie müsse zu einem der ökumenischen Anliegen aller Christen, interreligiös ein Schwerpunkt für die Zusammenarbeit der Weltrelgionen werden: „Um das zu ändern, was wir ökologisch mit ansehen müssen, braucht es eine radikale Sichtveränderung auf die Belange der Umwelt!“.

Bartholomaios I. besuchte in Island auch das dort erstehende geistliche Zentrum der Russischen Orthodoxen Kirche, traf mit dem Bischof der rund 14 000 isländischen Katholiken (unter einer mehrheitlichen Viertelmillion Lutheraner) zusammen, dem Kapuziner David Bartimej Spencer. Abschließend fand sich der Ökumenische Patriarch am historischen Mittelpunkt der isländischen Christenheit in Skalholt ein: Dieser Bischofssitz war 1056 von Hamburg-Bremen aus entstanden und entwickelte sich nach der Reformation zum geistlichen Vorort der lutherischen Landeskirche im bis in den Zweiten Weltkrieg hinein mit Dänemark verbundenen Island. Als Symbol für die ökumenische Zusammenarbeit von Orthodoxen, Katholiken und Lutheranern beim ökologischen Einsatz pflanzten Bartholomaios, Biachof Tencer und die Bischöfin der lutheranischen „Isländischen Volkskirche“, Agnes Sigurdarsottir, im alten Klosterhof von Skalholt drei Bäume.

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