Πέμπτη, 10 Αυγούστου 2017

Lebendiges „Festival Olympou“ nicht unterzukriegen







Von Heinz Gstrein
Das altgriechische Theater in Dion ist von ganz besonderer Art­: Sein mehrtausendjähriges Bühnenbild die mächtige Felskulisse des Götterbergs Olymp – es selbst hingegen ein grünes Rund: Von der antiken Steinananlage nur der Unterbau erhalten. Mit hölzernen Sitzreihen schmiegt es sich in die waldigen Hügel zwischen Gebirge und Meer.

Kein Wunder, dass in Dion schon 1971 Sommer-Festspiele begannen. In einer damals politisch schweren Zeit, so wie das heute in Griechenland wirtschaftlich der Fall ist. Umso größer die Freude, dass auch dieses „46. Festival Olympou“ nicht dem Sparstift amusischer EU-Buchhalter zum Opfer gefallen ist:  Sein griechisches Stammpublikum, die Dion-Fans aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und sogar Schweden halten die Treue, der Enthusiasmus von freiwilligen Helfern ist ungebrochen.

So werden noch bis Ende August in Dion, dem Orpheus-Heilitum Leivithra und auf der Burg von Platamonas Aufführungen geboten. Das Besondere am „Festival Olympou“ sind ja seine verschiedenen Bühnen aus jeweils anderen Epochen der kontinuierlich griechischen Kulturgeschichte des zentralen Makedonien. Ebenso kommen neben dem klassischen, byzantinischen, osmanischen und modernen Griechentum auch andere Einflüsse auf die Bühne. So etwa der französische. Er diesmal am 22. Juli mit Liedern von Edith Piaf präsent. vertreten. Letzte Höhepunkte werden nun am 13. August die „Lysistrati“ des Aristophanes und am 27.8. von Euripides „Iphigenia in Aulis“.

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