Τρίτη, 29 Αυγούστου 2017

Chronia Polla für Gabriele Neuwirth Vorsitzende des Katholischen Publizistikverbandes 70 Jahre jung









von Heinz Gstrein

Eine hochverdiente und dabei besonders sympathische Persönlichkeit des österreichischen Journalismus feiert Ende August einen runden Geburtstag: Die Vorsitzende des Verbandes Katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs, Gabriele Neuwirth. Bei Damen ist es sonst nicht üblich, zu verraten, wie unverwüstlich jung und schön sie genau geworden sind. Bei „unserer Gabriele“ sei das aber gestattet: Sieht ihr doch niemand ihre 70 Jahre an und steht sie zudem hoch über allen Eitelkeiten!

Die schon früh beruflich wie menschlich hervorragende Journalistin aus dem steirischen Wildon machte zunächst an der Seite des unvergesslichen Prälat Anton Ferstl das Grazer „Sonntagsblatt“ zu einer der führenden österreichischen Kirchenzeitungen. Eine Erfolgsstory, die sich dann beim „Sonntag“ der Erzdiözese Wien fortgesetzt hat. Im Burgenland sind ihre Leitartikel im „Martinus“ richtig meinungsbildend gewortden. Als Referentin an der Katholischen Medien Akademie (KMA) gibt sie ihre reichen Erfahrungen und Einsichten dem journalistischen Nachwuchs weiter. 2005 wurde Gabriele Neuwirth als erste Frau an die Spitze des katholischen Publizistikverbandes gewählt und in dieser Funktion zuletzt bis 2018 wieder bestätigt. 


Als griechisch-österreichische Stimme ist „Hephaestus Wien“ Gabriele Neuwirth zu besonderem Dank verpflichtet, da sie die „katholischen“ Publizistinnen und Publizisten auch für orthodoxe Mitglieder geöffnet hat. Das wurde bereits von griechischen und serbischen Journalisten freudig wahrgenommen.
Dem Verfasser dieser Laudatio hat Gabriele Neuwirth sogar das Leben gerettet: Als er im Dezember 1994 auf der Grazer Sonntagsblatt-Redaktion mit einem schon fast tödlich hohem Blutdruck zusammenbrach, verhinderte sie bis zum Eintreffen der Rettung mit einer Flasche eisgekühltem Schilcher-Wein auf die Stirn das Allerschlimmste. Gabriele hatte eben immer schon das Herz am rechten Fleck, verlor nicht die Nerven und handelte entschlossen richtig!

Hephaestus Wien wünscht ihr auf Griechisch „Chronia Polla“: Noch „viele Jahre“ mit Charme und Schwung, Gesundheit, Energie und Einsatz für ein bewusstes und aufrechtes christliches Medienschaffen in Österreich.

Nachdem die Jubilarin schon am 10. August von ihren Kolleginnen und Kollegen bei einem Sommerheurigen geehrt und mit origineller Schreibmaschinen-Torte beschenkt wurde, wollen wir ihr heute zum exakten Geburtstag noch einmal gratulieren!


Text: Heinz Gstrein                                  Bild: Georg Gstrein

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