Τετάρτη, 7 Ιουνίου 2017

Athens verhinderte Rettung Verschuldungswarnungen wurden nicht gehört







Von Heinz Gstrein



Das Warten aufs nächste Euro-Group-Treffen am 15. Juni wird für Griechenland zur Zitterpartie: Seit Athen in diesem Jahrzehnt nur mehr dank Überlebensinfusionen seiner EU-Gläubiger finanziell über die Runden kommt, war nie die Gefahr eines Aufschubs dieser Milliardenzuschüsse so akut wie in diesen Tagen. Millionen Staatsbedienstete, Pensionistinnen und Pensionisten müssen um ihre Juligehälter und Renten vor der Urlaubszeit bangen – 13. oder gar 14. Monatslöhne wurden zuletzt 2011 ausbezahlt. Ein Volk, das Juli und August auf einer Insel oder zumindest am Meer zu verbringen pflegt, sieht einem Sommer in hitzestickigen Städten entgegen.

Das Schlimmste daran ist, dass diese Misere zumindest bis 2048 dauern wird – falls Griechenland bis dahin seine Schulden abgezahlt hat. So ein endloses Abstottern hatte schon in den 1980er Jahren ein Mann prophezeit, der in diesen Tagen fast 100jährig auf seiner Heimatinsel Kreta zur letzten Ruhe gebettet wurde: Der einstige Regierungschef Konstantin Mitsotakis. Seine frühen, aber von den anderen Politikern in den Wind geschlagenen Warnungen vor einem Draufloswirtschaften auf Pump werden jetzt nach seinem Tod aus einem letzten Interview in TV-Folgen gesdendet. Sie haben die höchste Einschaltquote seit langem.


Der Liberale Mitsotakis war schon vor über 50 Jahren erklärter Kronprinz des damaligen Ministerpräsidenten Georgios Papandreou. Doch dieser holte seinen linksradikalen Lieblingssohn Andreas aus den USA nach Athen. Mitsotakis wurde abserviert und so zur treibenden Kraft von Minderheitsregierungen, die in den Militärputsch von 1967 mündeten. Nach sieben Jahren Diktatur versuchte sich der Kreter mit einer eigenen Neuliberalen Partei, die im ersten wieder frei gewählten Parlament aber nur zwei Sitze erringen konnte. Mitsotakis schloss sich in der Folge der christdemokratischen Nea Dimolratia (ND an. Er führte deren Opposition gegen den inzwischen selbst an die Regierung gekommenen Andreas Papandreou. Dieser beschimpfte Brüssel mit dem Slogan „EU und NATO – dasselbe Syndikato!“, griff aber umso tiefer in den Topf europäischer Zuwendungen. Mitsotakis warnte ständig vor dieser Verschuldung auf den Schultern von Kindern und Kindeskindern. 1990 hatte er damit endlich Erfolg, übernahm selbst die Regierung und begann eisern zu sparen. Doch schon nach vier Jahren hatte ihn das griechische Volk wieder satt. Andreas Papandreous Pasok-Partei kam nochmals ans Ruder und steckte EU-Milliarden in gigsntiscvhe Bauprojekte: In die 2008 fertiggestellte Egnatia-Autobahn z.B., für die aber bis heute keine Maut eingehoben wird! So wurde Mitsotakis als Retter immer wieder verhundert und Griexhenland schlitterte in die Katastrophe...

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