Πέμπτη, 25 Μαΐου 2017

Unterwegs zum nächsten orthodoxen Konzil?




Erzbischof Jovan Vraniskovski




von Heinz Gstrein
Zur regen nachkonziliären Debatte im Anschluss an die nicht von allen orthodoxen Kirchen mitgetragene „Große Synode“ auf Kreta vom Juni 2016 hat nun auch der Oberhirte der „Autonomen Makedonischen Orthodoxn Kirche“, Erzbischof Jovan Vraniskovski, einen Beitrag geleistet. Anlässlich der Verleihung des theologischen Ehrendoktorats der Universität Athen hielt er eine ausführliche Dankansprache mit dem Titel „Unterwegs zu einer neuen Heiligen und Großen Synode“. Darin hielt er als wichtigste Ergebnisse der von den Patriarchaten Antiochia, Moskau, Bulgarien und Georgien boykottierten Kirchenversammlung die Institutionalisierung von Gipfeltreffen der Kirchenoberhäupter (Synaxis) und das Aufzeigen einer möglichen Fortsetzung und Ergänzung von Konzilien fest. Diese Praxis sei nicht neu, da schon das II. (553) und III. (680) Konzil von Konstantinopel 691 durch die so genannte Trullanische Synode ergänzt wurde. Dasselbe sollte jetzt hinsichtlich des Konzils von Kreta angestrebt werden. Als besten Weg dazu schlägt Vraniskovski eine neue „Synaxis“ der Kirchenführer vor.


Die letzte hatte Anfang 2016 in der Schweizstattgefunden. Dort waren noch alle Patriarchen oder autokephalen Erzbischöfe bzw. ihre Vertreter anwesend. Auf dem nächsten Treffen sollten auch die Jurisdiktionsprobleme in der Ukraine, um das Golfemirat Katar und in Makedonien behandelt werden, regte Erzbischof Jovan an, der den weiter zum Patriarchat Belgrad und nicht zur selbsterklärten Autokephalkirche von Skopje gehörigen makedonischen Orthodoxen vorsteht. Die vorher ungelösten Zuständigkeitsfragen seien
der eigentliche Grund für das Fernbleiben von Russen und orthodoxen Arabern auf Kreta gewesen.

Δεν υπάρχουν σχόλια:

Δημοσίευση σχολίου