Κυριακή, 21 Μαΐου 2017

Ukrainische Autokephalie weiter im Gespräch







 Heinz Gstrein                                                  

Istanbul/Wien. Die Bemühungen um Bildung einer geeinten Ukrainischen Orthodoxen Kirche unter der Ägide des Ökumenischen Patriarchen anstelle von derzeit vier getrennten Jurisdiktionen sind Mitte Mai weitergegangen. Im Phanar von Istanbul sprach bei Bartholomaios I. der Leiter des Präsidentschaftssekretariats in Kiew vor, Rostyslav Pavlenko. Er überbrachte neue Vorschläge zur Überwindung der Kirchenspaltung in der Ukraine und der Erklärung ihrer kirchlichen Unabhängigkeit (Autokephalie) durch das dafür zuständige Konstantinopel. Von dessen Seite wurde bisher noch nichts verlautbart. Doch hielten sich parallel dazu in Wien der ukrainische Erzbischof des Ökumenischen Patriarchats, Job Getcha, und der Präsident des Verbandes griechischer Unternehmer in der Ukraine auf, Pandelis Boubouras. Dieser gilt als eine der finanziell treibenden Kräfte für eine auch kirchlich von Moskau unabhängige Ukraine. Erzbischof Job ist vordergründig für eine Gastvorlesung „Die Orthodoxe Kirche in der Diaspora – Chancen für den Ökumenismus“ an der Universität nach Wien gekommen. Sowohl er wie Boubouras führten jedoch an der Donau mehrere vertrauliche Gespräche. Diese galten dem Vernehmen nach der ukrainischen Autokephalie.

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