Παρασκευή, 19 Μαΐου 2017

Christen in Not Nicht nur Terrormilizen sind die Verfolger








In Washington hat vom 10. bis 13. Mai zum ersten Mal ein „Weltgipfel zur Verteidigung der verfolgten Christen“ statt gefunden. Auf Einladung der „Billy Graham Evangelistic Association" nahmen daran aus 130 Ländern rund 600 Persönlichkeiten von Kirchen und Politik teil.

Diese globale Veranstaltung zeigte, dass die Sensibilisierung der
westlichen, christlich geprägten Welt für die zunehmende
Christenverfolgung durch radikale Muslime, aber auch in den restlichen kommunistischen Staaten wie Nordkorea und China zugenommen hat.


Andererseits wurden Stimmen laut, die eine solche Mobilisierung
angesichts der neuesten „Befriedung“ zwischen Christentum und Islam als rückschrittlich ablehnen. Nach der Kairoer „Friedenskonferenz“ der gesamtislamischen Höchstinstanz Al-Azhar unter Beteiligung von Papst Franziskus und anderer Kirchenführer dürften die Muslime nicht länger als heutige Christenverfolger vom Dienst angeprangert oder gar bekämpft werden.

Das widerlegen aber schon die weiteren Entwicklungen in Ägypten nach dem Papstbesuch. Sofort hat der islamkritische Publizist Islam Behairy die so genannte Friedenskonferenz als „nicht ernst zu nehmendes Täuschungsmanöver“ klassifiziert. Er war eben erst aus dem Gefängnis gekommen, in das ihn die ägyptische Justiz 2015 als „Lästermaul“ gesteckt hatte. Doch gab ihm dann ausgerechnet von der Gegenseite der radikale Prediger Salem Abdel Dschalil (deutsch: Knecht der Majestät Allahs) insofern recht, als er jeden Frieden mit Christen und Juden für unzulässig erklärte. Diese seien in jeder Hinsicht Freiwild. Damit rechtfertigt Dschalil die Muslim-Terroristen und ihre Bluttaten.

Das fällt umso mehr ins Gewicht, als es sich bei ihm nicht um
irgendeinen Mochee-Eiferer handelt. Dschalil war bis vor kurzem
Unterstaatssekretär im ägyptischen Religionsministerium. Dieses hat ihm zwar jetzt Predigtverbot erteilt. Doch dabei blieb es. Anzeigen wegen Verhetzung wurden auf den privaten Rechtsweg abgeschoben. Der Mann hat eben mächtige Gönner am Azhar und ebenso in der Regierung.
Was zeigt, dass die Feinde der Christen nicht nur bei den
Terrormilizen, sondern auch in der politischen Führung von
Muslimländern wie Ägypten und vor allem Saudi-Arabien sitzen, mit
denen der „christliche“ Westen mit den USA an der Spitze eng zusammen
arbeitet.

Dazu scheint sich aber mit dem Gipfel von Washington ein Umdenken anzubahnen. Franklin Graham, Sohn des legendären, heute 99jährigen „Erweckungspredigers“ Billy Graham, lenkte die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf die Tatsache, dass die heutige Christenverfolgung zwar weitgehend mit Gewalt erfolge. Es würden aber auch subtilere Methoden wie obrigkeitliche Einschüchterung, Diskriminierung und gesellschaftliche Ausgrenzung angewendet.

US-Vizepräsident Mike Pence griff diese Klarstellung auf. Im Namen von Präsident Donald Trump beetonte er, dass „der Einsatz für den Schutz gläubiger Menschen mit Vernichtung der IS-Terroristen nicht beendet“ sei. Die USA werden „mit ihren Idealen und ihrer Macht den Christen in dieser Stunde der Not“ überall und gegen jede Form der Bedrängung beistehen.

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