Σάββατο, 25 Μαρτίου 2017

Reformationsjubiläum als „Christus-Jahr“ Erklärung der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD)





 
Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) ist „dankbar“,
dass es beim Reformationsjubiläum nicht um eine Glorifizierung Martin
Luthers oder anderer Personen der Reformationszeit gehe, sondern um
ein „Christus-Jahr“.

Denn nach Auffassung der OBKD wäre eine Spaltung der Kirche Jesu
Christi nicht etwas, das gefeiert werden könne. Doch mit dem
„Christus-Jahr“ werde auf Jesus, „den Urheber und Vollender unseres
Glaubens“ verwiesen. Das wäre auch im Sinne der Bischofskonferenz.

Schon vor 500 Jahren gegenseitige Beziehungen

Dies teilte die Konferenz unter Vorsitz des Metropoliten Augoustinos
in einem Schreiben an den Vorsitzenden des Rates der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD) mit, Landesbischof Heinrich
Bedford-Strohm,. Sie erinnerte an den Kontakt, den bereits die
Reformatoren mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel
Jeremias II. (1536-1595) hatten. Philipp Melanchthon (1497-1560)
übersetzte die „Confessio Augustana“ (Augsburger Bekenntnis) ins
Griechische und nahm einen Briefwechsel mit dem Patriarchen auf.
Schliesslich schrieb Jeremias II.: „Geht nun euren Weg! Schreibt uns
nicht mehr über Dogmen, sondern allein der Freundschaft willen, wenn
ihr das wollt. Lebt wohl!“

Freundschaft in der Verschiedenheit.

Zwar hätte der Patriarch es damals als unmöglich angesehen, die
Anliegen der Reformation, wie etwa die Rechtfertigungslehre, mit der
orthodoxen Theologie und Glaubenslehre in Einklang zu bringen, aber
der Wunsch zu einem freundschaftlichen Kontakt habe zu weiteren
Beziehungen geführt.

Für die rund zwei Millionen orthodoxen Christen in Deutschland sei das
Reformationsjubiläum daher ein Ereignis, das sie mit großem Interesse
und in freundschaftlicher Beziehung verfolgten. Im Sinne des damals
geführten Briefwechsels in der Reformationszeit freue sich die
Orthodoxe Bischofskonferenz mit der EKD und versichere sie der
Freundschaft und der Begleitung der orthodoxen Christen in
Deutschland.

Zusammensetzung der OBKD

Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) ist der 2010
gegründete Zusammenschluss der orthodoxen Bischöfe aller Diözesen in
der Bundesrepublik. Zur OBKD gehören vom Ökumenischen Patriarchat die
Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland, das Exarchat der
orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa sowie die
Ukrainische Orthodoxe Eparchie von Westeuropa.

Ausserdem die Metropolie für Deutschland und Mitteleuropa der
Griechisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien; die Berliner Diözese der
Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats; die Russische
Orthodoxe Kirche im Ausland – Russische Orthodoxe Diözese des
orthodoxen Bischofs von Berlin und Deutschland; die Diözese von
Frankfurt und ganz Deutschland der Serbischen Orthodoxen Kirche; die
Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa der Rumänischen
Orthodoxen Kirche; die Diözese von West- und Mitteleuropa der
Bulgarischen Orthodoxen Kirche; sowie die Diözese für Deutschland und Österreich der Georgischen Orthodoxen Kirche.

Vorsitzender ist ex officio (von Amts wegen) Metropolit Augoustinos
Lambardakis von Deutschland, Exarch von Zentraleuropa (Ökumenisches
Patriarchat). Die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland vertritt
die ihr angeschlossenen orthodoxen Diözesen in der Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Im Vorstand der ACK wird
die Orthodoxe Kirche durch Erzpriester Radu Constantin Miron (Brühl
bei Köln), den Beauftragten der OBKD für innerchristliche
Zusammenarbeit, vertreten.
 

APD

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