Πέμπτη, 30 Μαρτίου 2017

Novaja Fivaida, die Imjaslavzen und Metropolit Alfejev





Metropolit Hilarion Alfejev




von Heinz Gstrein                                            
 

Metropolit Hilarion Alfejev, Leiter des Kirchlichen Außenamts im Moskauer Patriarchat, hat Mitte März den Heiligen Berg Athos besucht. Sein Aufenthalt in der gesamtorthodoxen Mönchsrepublik galt in erster Linie den Restaurierungsarbeiten an dem russischen Skit (Eremitengeemeinschaft) Novaja Fivadia (Neue Thebais) an der Südwestküste der Halbinsel. Hilarion Alfejew wurde dabei durch Bischof Antonij Sevrjuk von Bogorodsk (sowj. Noginsk) im Osten Moskaus begleitet. Er ist als Direktor für die kirchlichen Institutionen im Ausland auch für die russischen Niederlassungen am Athos zuständig. Von diesen stellt Novaja Fivaida die einzige Kommunität dar, deren Niedergang bereits vor der Machtergreifung der Bolschewiken in Russland und ihrer Kirchenverfolgung begonnen hatte: Der Skit war im frühen 20. Jh. ein Zentrum der so genannten Imjaslavzen, die den Namen Gottes mit seiner Wesenheit gleichsetzten. Sie wurden zu Hunderten durch die zarischen Obrigkeit 1913 unter Einsatz von Truppen vom Athos entfernt und in kleinen Gruppen auf verschiedene Strafklöster aufgeteilt, die mächtige Kathedrale von Novaja Ficaida blieb unvollendet. Ihre jetzige Fertigstellung und die Revovierung des übrigen verfallenen Skits geht auf die Initiative von Metropolit Hilarion zurück. Er hat zu den Imjaslavzen eine besondere Beziehung: Ihrer Verehrung des göttlichen Namens galt seine Habilitationsschrift an der Katholischen Universität Fribourg, mit der er dort 2005 die Lehrbefugnis für Dogmatik erwarb.

Δεν υπάρχουν σχόλια:

Δημοσίευση σχολίου