Τρίτη, 24 Ιανουαρίου 2017

„Neue Türkei“ sollte Platz für Chalki haben




von Heinz Gstrein                                                

 Istanbul. Auf das „Martyrium“ der 2017 schon seit 45 Jahren durch den türkischen Staat geschlossenen Theologischen Hochschule Chalki auf einer Insel bei Istanbul kam der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. am 15. Januar beim Besuch des griechischen Unterrichtsministers Konstantinos Gavroglu zu sprechen, der selbst aus Konstantinopel stammt. Seit Untersagung des Lehrbetriebes im Jahr 1971 herrscht Schweigen in den Hörsälen von Chalki. Nun sollte es endlich in der von Präsident Recep Tayyip Erdogan verkündeten „Neuen Türkei“ auch wieder einen Platz für Chalki geben. Es könnten auch Wunder geschehen. Vor Schülerinnen und Schülern aus Imbros, der Heimatinsel von Bartholomaios vor den Dardanellen, erinnerte er daran, dass die dort schon 1964 geschlossenen Gymnasien und Volksschulen 2015 ihre Tore wieder öffnen durften. So gebe er erst recht die Hoffnung nicht auf, dass auch das Martyrium von Chalki bald zu Ende gehen könnte. Wie der Minister aus Griechenland in seiner Antwort ausführte, sei Ökumenismus heute die einzig wirksame Waffe gegen religiösen Fanatismus, aber auch Nationalismus und Rassismus. Die christliche Ökumene habe daher ebenso weitrechende politische und tiefe humanitäre Bedeutung.

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