Τετάρτη, 18 Ιανουαρίου 2017

2017 wird "Jahr Griechenlands" Beliebtestes Urlaubsland von Frau und Herrn Österreicher.






V.r.n.l. Kalliopi Kourousia, Fremdenverkehrs-Kommissar der Region
 Kreta Michalis Vamiedakis, zwei Damen der AUA, EOT-Wien-Pressemanager
Ioannis Rafalias

von Heinz Gstrein
Dieses Jahr darf Griechenland einen schon lang nicht mehr dagewesenen Ansturm von Urlaubsgästen aus Österreich erwarten – was übrigens auch für Deutschland und die Schweiz gilt. Eines der wichtigsten Barometer dafür, die Wiener Ferien-Messe vom 12. bis 15. Jänner 2017, hat ganz in diese Richtung ausgeschlagen. Urlaub in Griechenland ist diesmal der große Favorit. Ein Trend, der schon im Vorjahr eingesetzt hat.
Alt-Gemeinderat Volkmar Hannes (Ionannis) Harwanegg, fehlt kein einziges Mal im griechischen Pavillon auf der Ferien-Messe an der Donau. Diesmal ist der Sohn eines von den deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg zur Zwangsarbeit nach Wien verschleppten Griechen so glücklich wie noch nie: „Ich freue mich so für Griechenland!“. Bei der Verkostung griechischer Weine am Wochenende kam Stimmung und Vorfreude für den Hellas-Urlaub auf.


Darin sind sich auch durchaus glaubwürdig die Hauptverantwortlichen am griechischen Pavillon einig: EOT-Wien-Direktorin Kalliopi Kourousia und Ioannis Rafalias, der Presse und PR Manager. Sie ist erst vor kurzem aus der EOT-Zentrale in Athen nach Österreich gekommen und überwältigt von diesem Erfolg auf Anhieb. Rafalias hingegen ein erfahrener alter Hase, der schon 25 Jahre in Wien tätig ist. Beide sind überzeugt: „2017 wird zum Jahr Griechenlands für den österreichischen und europäischen Fremdenverkehr!“

     Bei der Verkostung griechischer Weine durch "Favvas Gourmet" ging
 fröhlich zu.


 Fernsehen und Zeitungen in Wien hatten von Anfang an groß über die griechischen Präsenz auf der Ferien-Messe 2017 berichtet. In Interviews mit vielen Reiseveranstaltern bestätigten diese eine klare Präferenz des Publikums für den nächsten Urlaub auf griechischen Inseln und Stränden. Die österreichischen Medien brachten diese Entwicklung in erster Linie mit Verunsicherung der bisherigen Türkei-Urlauber durch die dortigen Attentate und die kritischen politischen Vorgänge in Ankara in Zusammenhang. Tourismus-Fachleute sind allerdings der Meinung, dass Griechenland nicht nur Nutznießer des Niedergangs beim Türkei-Tourismus ist: Es spielen auch qualitative Faktoren eine Rolle. Hellas bietet mehrheitlich mittelgroße und kleinere, daher gemütliche Hotels in freundlicher Umgebung an. Die Gäste können unbesorgt in Tavernen und Nachtlokale ausschwärmen, wo sich alle ihre Wünsche erfüllen lassen. In der Türkei hingegen dominieren riesige Hotelburgen, oft durch Stacheldraht abgeschirmt von ihrem islamistischen, fremdenfeindlichen Umfeld. Die fanatische Anti-Alkohol- und Nikotinkampagne von Erdogan tut ein Übriges. Der türkische „Führer“ hat die Getränkepreise hinaufgeschnalzt und ein generelles Rauchverbot – die Moscheehöfe ausgenommen – erlassen.
Dem entsprechend herrschte jetzt im Wiener Messegelände gähnende Leere vor dem Pavillon der Türkei, während sich am griechischen die Menschen nur so drängten. Ihr Interesse galt neben herkömmlichen Badeferien am Meer unter Griechenlands nie enttäuschender Sonne auch Sportveranstaltungen – so dem Windsurfing von Paros, kulturellen Ereignissen mit dem Festival von Mykonos an der Spitze, aber auch sportlichen Aktivitäten wie Rafting in den griechischen Bergen.
Aus den alten Griechenland-Fahrern mit dem eigenen Auto sind in erster Linie Hellas-Flieger geworden. Wer mit dem Wagen kommt, fährt nicht mehr über den ganzen Balkan, sondern genießt die Anreise auf einer Motorfähre ab Triest, Venedig oder Ancona. Auch Kreuzfahrten, die griechische Häfen und Inseln anlaufen, sind stark im Kommen.   
Kreta wird dieses Jahr die meisten Touristen anziehen, gefolgt von Rhodos, Kos und Korfu. Auf dem Festland dominieren Athen mit Attika und die nordgriechische Umgebung von Thessaloniki samt der Chalkidiki und dem Heiligen Berg Athos. Besondere Angebote für Pensionisten, Maturareisen und Wochenendflüge erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

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